Unterwegs im Austausch mit dem Ranger
Im vergangenen Herbst war die Vernetzungsstelle zu Besuch im Naturpark Elm-Lappwald. Die Region ist eine vielfältige Kulturlandschaft zwischen Braunschweig und Helmstedt, in der Wälder, Hügel, Offenland und Geschichte eng miteinander verwoben sind. Im Mittelpunkt des Treffens standen Einblicke in die Arbeit des Naturparks vor Ort.

Ranger Johanes Ksyk. Foto: Vernetzungsstelle
Begleitet wurden wir von Ranger Johannes Ksyk, der seit einiger Zeit im Naturpark Elm-Lappwald unterwegs ist und zuvor in der Vernetzungsstelle tätig war.
Seine Aufgabe ist es, Natur zu schützen, Wissen zu vermitteln und Menschen für die Besonderheiten ihrer Umgebung zu sensibilisieren. Neben der Gebietsbetreuung bietet er regelmäßig Exkursionen und Führungen an, bei denen er ökologische Zusammenhänge anschaulich erklärt und Natur unmittelbar erlebbar macht.
Im Mittelpunkt des Austauschs stand die Arbeit des Naturparks sowie seine Rolle im regionalen Naturschutz. Wir haben uns gefreut, mehr über die Aufgaben, Schwerpunkte und Arbeitsweisen vor Ort zu erfahren und dabei auch Unterschiede und Gemeinsamkeiten zu den Ökologischen Stationen kennenzulernen. Der Naturpark Elm-Lappwald bietet mit seinen vielfältigen Lebensräumen spannende Einblicke in die praktische Naturschutzarbeit und zeigt, wie unterschiedlich Naturschutz vor Ort gestaltet werden kann.

Vernetzungstelle und Ranger Johannes Ksyk. Foto: Vernetzungsstelle
Für uns hatte der Besuch auch eine besondere Note: In den heutigen Räumlichkeiten des Naturparks war früher die Ökologische NABU-Station Aller/Oker (ÖNSA) ansässig. Es ist schön zu sehen, wie sich die Naturschutzarbeit an diesem Ort über die Jahre weiterentwickelt hat und heute in neuer Form fortgeführt wird.

Herbstlicher Naturraum im Naturpark Elm-Lappwald. Foto: Vernetzungsstelle
Der Besuch bot spannende Einblicke in die Arbeit des Naturparks und unterstrich zugleich, wie wertvoll persönliche Begegnungen für den fachlichen Austausch im Naturschutz sind. Der Austausch im Elm-Lappwald war bereichernd und hat den Blick für unterschiedliche Arbeitsweisen und Perspektiven im Gebietsschutz geschärft.