Qualifizierungsmaßnahme: Landtechnik heute und morgen

Am 10.03.2026 fand in der DEULA in Nienburg eine Qualifizierungsmaßnahme für die Ökologischen Stationen in Niedersachsen statt. Thema war: Landtechnik heute und morgen. Ziel der Veranstaltung war es, Wissen zu moderner Landtechnik zu vermitteln und den Bezug zum Naturschutz zu stärken.

Begleitet wurde die Schulung von zwei erfahrenen Referenten der DEULA Nienburg und der Landwirtschaftskammer Niedersachsen. Beide haben die Teilnehmenden durch den Tag geführt, sowohl in der Theorie als auch direkt im Gelände.

Theoretische Grundlagen der Landtechnik

Am Vormittag stand die theoretische Einführung in die Landtechnik im Fokus. Entlang des landwirtschaftlichen Jahresverlaufs, von der Bodenbearbeitung über Aussaat, Düngung und Pflanzenschutz bis hin zur Ernte, wurden zentrale Verfahren und eingesetzte Technik vorgestellt. Dabei ging es nicht nur um Funktionsweisen, sondern auch um die Auswirkungen auf Boden, Pflanzen und Ökosysteme sowie die Rolle der Landtechnik im Spannungsfeld zwischen Effizienz und Naturschutz.

Praxis: Maschinenpark und Vorführungen

Am Nachmittag folgte der praktische Teil. Die Teilnehmenden konnten den Maschinenpark der DEULA besichtigen. Einige Geräte wurden vorgeführt und direkt erklärt. So konnten die Inhalte aus dem Vormittag besser verstanden und eingeordnet werden.

Teilnehmende der Qualifizierungsmaßnahme besichtigen Landtechnik in der Maschinenhalle der DEULA. Geräte werden direkt vor Ort erklärt und praktisch eingeordnet. Foto: Vernetzungsstelle.

Ein wichtiger Aspekt der Veranstaltung war der Austausch zwischen den Teilnehmenden. Viele konnten eigene Erfahrungen einbringen, Fragen stellen und gemeinsam über den Einsatz von Technik im Naturschutz diskutieren.

Im Außenbereich erhalten die Teilnehmenden Einblicke in verschiedene landwirtschaftliche Maschinen und diskutieren deren Einsatz im Kontext von Naturschutz und Praxis. Foto: Vernetzungsstelle.

Fazit der Qualifizierungsmaßnahme

Die Qualifizierungsmaßnahme hat gezeigt, wie wichtig es ist, Praxiswissen und naturschutzfachliche Ziele zusammenzudenken. Gleichzeitig wurde deutlich, wie wertvoll der Austausch im Netzwerk ist, um voneinander zu lernen und die eigene Arbeit weiterzuentwickeln.

Zugleich bildete die Veranstaltung einen gelungenen Auftakt für den weiteren fachlichen Austausch mit der DEULA Nienburg. Für die Zukunft ist vorgesehen, Qualifizierungsangebote noch gezielter auf spezifische Themenfelder auszurichten. Insbesondere eine vertiefende Maßnahme mit dem Schwerpunkt Grünland wird als sinnvoller nächster Schritt gesehen.

Ein herzlicher Dank geht an die Referenten für die fachliche Begleitung sowie an die DEULA Nienburg und die Landwirtschaftskammer Niedersachsen für die Organisation und Durchführung.

Ökologische Stationen im Austausch: Viertes Vernetzungstreffen

Am 17.03.2026 kamen rund 40 Mitarbeitende und Leitungen der Ökologischen Stationen in Niedersachsen zum vierten Vernetzungstreffen in den schönen Räumlichkeiten der Ökologischen Schutzstation Steinhuder Meer zusammen.

Im Mittelpunkt stand der Austausch zwischen den Stationen. Ziel war es, das Netzwerk zu stärken und voneinander zu lernen. Die Teilnehmenden nutzten die Gelegenheit, sich persönlich kennenzulernen, Kontakte zu vertiefen und neue Verbindungen aufzubauen.

Ein Teil der Teilnehmenden des Vernetzungstreffens beim Austausch. Foto: Vernetzungsstelle.

Austausch in Gesprächsrunden

In verschiedenen Gesprächsrunden wurden Erfahrungen aus der täglichen Arbeit ausführlich ausgetauscht, wobei die Teilnehmenden sowohl konkrete Herausforderungen vor Ort als auch bereits erprobte und bewährte Lösungsansätze diskutierten.
Auf diese Weise konnten praxisnahe Ideen weitergegeben, unterschiedliche Perspektiven zusammengeführt und zugleich neue Ansätze für die zukünftige Arbeit entwickelt werden.

Einblicke in die Arbeit der Stationen

Ein besonderer Programmpunkt des Treffens war die Vorstellung von drei Ökologischen Stationen: der Ökologischen Station Flusslandschaft Ilmenau, Luhe und Neetze (ÖSIL), der Natur- und Umweltschutzvereinigung Dümmer (NUVD) sowie der Ökologischen Schutzstation Steinhuder Meer e.V. (ÖSSM).


Sie präsentierten ihre Arbeit, gaben Einblicke in ihre jeweiligen Schwerpunkte und zeigten, wie unterschiedliche Maßnahmen im Naturschutz vor Ort konkret umgesetzt werden.

Maya Ehmig und Ine Penz von der Ökologischen Station Flusslandschaft Ilmenau, Luhe und Neetze (ÖSIL) während ihrer Vorstellung. Foto: Vernetzungsstelle.

Der Austausch zeigte: Viele Stationen stehen vor ähnlichen Aufgaben. Durch das Netzwerk können sie sich gegenseitig unterstützen und gemeinsam Lösungen finden. Das stärkt die Zusammenarbeit und macht die Arbeit langfristig effektiver.

Exkursion: Raum für Austausch und neue Ideen

Ein weiterer wichtiger Teil des Treffens war die gemeinsame Exkursion. Sie bot Raum für informelle Gespräche und einen offenen Austausch in entspannter Atmosphäre. Zudem hatten die Teilnehmenden die Möglichkeit, gemeinsam einen Teil des Gebiets der Ökologischen Schutzstation Steinhuder Meer (ÖSSM) zu erkunden und dabei verschiedene Vogelarten zu beobachten. Svenja Niedorf führte die Gruppe vor Ort und gab dabei spannende Einblicke in das Gebiet und die dort vorkommenden Arten. So konnten Kontakte weiter vertieft und neue Ideen entwickelt werden.

Eindrücke aus der gemeinsamen Exkursion: Die Teilnehmenden erkundeten das Gebiet, beobachteten verschiedene Vogelarten und nutzten die Gelegenheit für fachlichen Austausch in der Natur. Fotos: Vernetzungsstelle.

Das Treffen hat deutlich gemacht, wie wichtig ein starkes Netzwerk ist. Zusammenarbeit, gegenseitige Unterstützung und regelmäßiger Erfahrungsaustausch sind zentrale Bausteine für die Weiterentwicklung der Ökologischen Stationen in Niedersachsen.

Ein besonderer Dank gilt der Ökologischen Schutzstation Steinhuder Meer (ÖSSM) und ihrem Team, den Mitarbeitenden sowie den FÖJler*innen, für die herzliche Gastfreundschaft, die Bereitstellung der Räumlichkeiten sowie die engagierte Vorbereitung und reibungslose Organisation des Treffens.

Erfolgreiches drittes Vernetzungstreffen der Ökologischen Stationen in Hannover

Am 28. November 2025 fand das diesjährige Vernetzungstreffen der Ökologischen Stationen in Niedersachsen statt. Rund 50 Teilnehmende kamen zusammen, um sich über aktuelle Entwicklungen, fachliche Schwerpunkte und erfolgreiche Projekte auszutauschen.

Ein Teil der Teilnehmenden des Vernetzungstreffens in Hannover beim gemeinsamen Abschlussfoto. Foto Vernetzungsstelle

Aktuelles & Impulse aus dem NLWKN

Der Vormittag startete mit einer Begrüßung und einem Austausch zu aktuellen Themen. Danach folgte ein fachlicher Input aus dem NLWKN: Konstantin Knorr stellte die neuen Strukturen der Steuerungseinheit Moorschutz sowie das Regionalbüro des Aktionsprogramms Natürlicher Klimaschutz (ANK) vor.

Vortrag zur Steuerungseinsatz Moorschutz. Referent: Konstantin Knorr. Foto Vernetzungsstelle

Dabei wurde dargestellt, wie die neuen Strukturen die Kooperation mit den Ökologischen Stationen verbessern und welche Unterstützung das ANK-Regionalbüro leisten kann.

Vielfalt im Fokus: Drei Ökologische Stationen stellen sich vor

Ein wichtigen Programmpunkt war die Vorstellung drei Ökologischer Stationen.
Svenja Stelse-Heine und Timo Mahlmann präsentierten die Ökologische Station Aller-Böhme sowie die Naturschutzstiftung Heidekreis und gaben Einblicke in laufende Projekte und regionale Schwerpunkte. Anschließend stellte die Fischereibiologische Station Ems-Hase gemeinsam mit ihren Partnern ein gelungenes Kooperationsbeispiel vor: „Naturschutz mit den Menschen auf dem Land“ Zusammenarbeit am Beispiel der Angelfischerei. Danach folgte ein Portrait des Naturschutzrings Dümmer e.V., das eindrucksvoll zeigte, wie sich die Arbeitsgemeinschaft aus mehreren Naturschutzvereinen seit 1993 für den Schutz des Dümmerraums einsetzt.

Transparenz im Fokus

Fast am Ende gab Marie Bohlmann, Juristin bei Green Legal Impact Germany e.V. (GLI), einen Überblick zum Thema Zugang zu Umweltinformationen. Sie zeigte auf, welche rechtlichen Rahmenbedingungen gelten und wie Behörden sowie Projektpartner*innen Informationen transparent, rechtssicher und bürgerinnenfreundlich zugänglich machen können.

Austausch zum Bibermanagement

Zum Abschluss des Tages fand ein kurzer, fachlicher Austausch zum Bibermanagement statt, durchgeführt von den Stationen Ökologische Station Flusslandschaft Ilmenau, Luhe und Neetze (ÖSIL), Ökologische Station Mittleres Leinetal e.V. (ÖSML) und die Ökologische NABU-Station Oldenburger Land (ÖNSOL). Vielen Dank an die beteiligten Stationen für die hilfreichen Einblicke und den praxisnahen Erfahrungsaustausch!

Auch wenn die Übung zu Beginn des Treffens stattfand, passt ihr Ergebnis wunderbar an das Ende dieses Rückblicks. Jede Station gestaltete eine kleine Leinwand, ein kreativer Eisbrecher, der den Austausch erleichterte und die Vielfalt der Stationen sichtbar machte.

Aus allen Mini-Leinwänden entstand später ein großes gemeinsames Bild. Dieses Gesamtwerk steht stellvertretend für das Netzwerk selbst: viele unterschiedliche Perspektiven, die zusammen etwas Stimmiges und Verbindendes ergeben. Ein schöner visueller Abschluss des Treffens, der zeigt, wie die Stationen zusammenarbeiten.

Aus den gestalteten Mini-Leinwänden der Stationen entstand ein gemeinsames Bild, das die Vielfalt und Themenbreite im Netzwerk widerspiegelt.

Ein herzliches Dankeschön an alle, die etwas Leckeres mitgebracht haben! Die vielfältigen Speisen und die entspannte Atmosphäre haben nicht nur für volle Teller, sondern auch für viele gute Gespräche gesorgt, ein echtes Highlight des Tages!

Wir freuen uns schon jetzt auf das nächste Treffen im kommenden Jahr.

Erfolgreiche Qualifizierungsmaßnahme „Führung & Kommunikation“ in Hannover

Am 14. Oktober 2025 fand in Hannover eine Qualifizierungsmaßnahme für Mitarbeiter*innen der Ökologischen Stationen statt. Konzipiert wurde der Workshop von der Gesellschaft für Management-Psychologie (GMP) und begleitet von Claus-Peter Ulitzner, Phillip Meiners und Joel Steger. Ziel war es, die Kommunikations- und Führungskompetenzen im Netzwerk weiterzuentwickeln und praxisnah zu stärken.

Teilnehmer*innen der Qualifizierungsmaßnahme „Führungskräfte Coaching und Krisenkommunikation“ in Hannover. Foto Vernetzungsstelle

Rund 20 Teilnehmende aus dem Netzwerk nutzten den Tag, um ihre Kommunikations- und Führungskompetenzen zu stärken und neue Impulse für den Arbeitsalltag mitzunehmen.

Gruppenarbeit während der Qualifizierungsmaßnahme. Foto: Vernetzungsstelle

Der Tag gliederte sich in zwei Schwerpunkte


Blick nach innen – Führung und Zusammenarbeit im eigenen Team.


Blick nach außen – Umgang mit herausfordernden Situationen und Krisenkommunikation.

Im Mittelpunkt standen Themen wie psychologische Sicherheit, Motivation, Feedbackkultur und Vertrauen. In interaktiven Übungen reflektierten die Teilnehmer*innen ihre eigene Rolle, trainierten den Umgang mit Konflikten und lernten, wie Feedback und Empathie das Miteinander im Team verbessern können. Auch Schlagfertigkeit und wertschätzende Kommunikation in schwierigen Gesprächen wurden praktisch geübt.

Interaktive Übung zu Konfliktgesprächen. Foto: Vernetzungsstelle

Ein zentrales Ziel war es, Wege aufzuzeigen, wie Führungskräfte und Teammitglieder gemeinsam eine offene, wertschätzende Arbeitskultur fördern können – sowohl innerhalb der Stationen als auch im Netzwerk.

Zum Abschluss reflektierten die Teilnehmenden, welche Ansätze sie in ihre tägliche Arbeit mitnehmen möchten. Viele betonten, wie hilfreich der Austausch mit Kolleg*innen und die praxisnahen Beispiele aus dem Training waren.

Austausch und Vorbereitung in Kleingruppen. Foto. Vernetzungsstelle

Den gelungenen Tag rundete ein vielfältiges, selbst organisiertes Buffet ab. Ein herzliches Dankeschön an alle Teilnehmenden für ihre Zeit und ihren Beitrag und an das Team der GMP für die inspirierende Leitung und den gelungenen Workshop.

Erfolgreiches zweites Vernetzungstreffen der Ökologischen Stationen in Hannover

Am 23. März 2025 fand in Hannover das zweite große Vernetzungstreffen der Ökologischen Stationen statt. Rund 60 Teilnehmende aus ganz Niedersachsen kamen zusammen, um sich über aktuelle Entwicklungen, Projekte und Herausforderungen auszutauschen und die Zusammenarbeit weiter zu stärken.

Nach dem Einlass ab 9:15 Uhr startete die Veranstaltung um 10:00 Uhr mit einem Update aus der Vernetzungsstelle. Hier wurden die neuesten Fortschritte, Aktivitäten und Pläne für die weitere Vernetzung vorgestellt. Direkt im Anschluss ging es mit einer interaktiven Speed-Dating-Runde weiter: In kurzen Gesprächen lernten sich die Teilnehmenden noch besser kennen, um künftig intensiver zusammenzuarbeiten.

(C) bilderimkopf concepts - Lena Bannasch
(C) bilderimkopf concepts – Lena Bannasch

Einen spannenden Einblick in die Arbeit verschiedener Ökologischer Stationen bot der Programmpunkt „Was macht eigentlich…“. Drei Stationen präsentierten ihre aktuellen Projekte und Schwerpunkte.

Vernetzungstreffen Ökologische Stationen Niedersachsen

Nach einer kurzen Pause folgte ein Überblick über die Strukturen des Niedersächsischen Landesbetriebs für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz (kurz NLWKN) durch Jana Hemmen. Dieser Programmpunkt half, die Einbettung der Ökologischen Stationen in die landesweiten Verwaltungsstrukturen besser zu verstehen.

Nach einer wohlverdienten Mittagspause stellte Ralf Berkhan vom NABU Niedersachsen das Projekt „Arten-Informations-Plattform für Niedersachsen“ vor.

Im Anschluss wurde ein aktueller Stand aus dem Themenkreis „Effektive Datenübertragung und effiziente Datenerfassung“ präsentiert. Dieser Themenkreis wurde unter der Leitung der Vernetzungsstelle Anfang 2025 ins Leben gerufen und ermöglicht einen Austausch zwischen repräsentativen Stationen und den entsprechenden Vertreter*innen des NLWKN.

Ein weiterer wichtiger Punkt war die erneute Besprechung der Richtlinie VOBS, um hier Offenes und noch vorhandene Unklarheiten zu besprechen. Die Ergebnisse werden in die nächsten Schritte einfließen, um die Zusammenarbeit zwischen den Stationen, aber auch zwischen Stationen und Behörden weiter zu professionalisieren.

Gegen 16:50 Uhr endete das produktive Treffen mit einem Ausblick auf die nächsten Veranstaltungen und Projekte seitens der Vernetzungsstelle.

Das zweite große Vernetzungstreffen war ein voller Erfolg! Neben fachlichen Impulsen stand vor allem der persönliche Austausch im Mittelpunkt zwischen den Ökologischen Stationen, um so Kooperation und Zusammenarbeit in der Vor-Ort-Betreuung von Schutzgebieten in Niedersachsen weiter zu fördern.

Das erste große Vernetzungstreffen der Ökologischen Stationen in Hannover

Am 27.11.2024 fand das erste große Vernetzungstreffen der Ökologischen Stationen in Hannover statt. Die Vernetzungsstelle für die Ökologischen Stationen hat knapp 60 Mitarbeitende aus den Stationen zusammengebracht, um eine Austauschplattform für aktuelle Entwicklungen und Herausforderungen im Bereich des Naturschutzes zu schaffen. Die Veranstaltung bot neben Qualifizierungsmaßnahmen und Workshops auch die Förderung der Zusammenarbeit zwischen den verschiedenen Stationen.

Vernetzung der Ökologischen Stationen in Niedersachsen

© bilderimkopf concepts – Lena Bannasch

Fortbildungen und Workshops beim Vernetzungstreffen

Ein zentrales Thema des Treffens war die Fortbildung im Umgang mit Q-GIS, einem leistungsstarken Geoinformationssystem, das es ermöglicht, geografische Daten zu analysieren und visuell darzustellen. Die Teilnehmer*innen hatten die Möglichkeit, an einer praxisnahen Qualifizierungsmaßnahme, gleitet von Dr. Ing. Claas Leiner der GKG Kassel, teilzunehmen, in denen sie lernten, wie sie Q-GIS effektiv für ihre Projekte nutzen können. Diese Kenntnisse sind besonders wertvoll, um ökologische Daten zu erfassen und zu verwalten, was letztlich zu einer besseren Entscheidungsfindung im Naturschutz führt.

© bilderimkopf concepts – Lena Bannasch


Ein weiterer wichtiger Bestandteil des Programms waren Workshops zum Vergaberecht, Öffentlichkeitsarbeit und dem Einsatz von Drohen in der Datenerfassung.
Der Vergaberechts-Workshop, geleitet von Klaus Peter Kessal, Fachanwalt für Vergaberecht, hilft den Ökologischen Stationen, die rechtlichen Rahmenbedingungen bei der Vergabe von Aufträgen und der Durchführung von Projekten besser zu verstehen. Das Wissen um die rechtlichen Vorgaben ermöglicht es den Stationen, ihre Ressourcen effizienter zu nutzen und rechtliche Fallstricke zu vermeiden.

Die Öffentlichkeitsarbeit spielte ebenfalls eine zentrale Rolle im Rahmen des Netzwerktreffens. In einem speziellen Workshop wurden Tools und Techniken vorgestellt, um die Arbeit der Ökologischen Stationen kostengünstiger und zeiteffizienter im Rahmen der Öffentlichkeitsarbeit vorzustellen.

Ein besonders spannendes Projekt, das während des Treffens vorgestellt wurde, war das CRIFORA-Projekt, bei dem zur Detektion von Feldhamster und Feldmaus in Sachsen-Anhalt Drohnen zum Einsatz kommen.

Der Einsatz von Drohnen hat sich als ein bedeutendes Werkzeug für landwirtschaftliche Betriebe etabliert, um nachhaltig und ressourcenschonend zu wirtschaften sowie ihre Produktivität zu erhöhen. Zudem ermöglichen sie es, aktuellen und zukünftigen Herausforderungen effektiv zu begegnen. Die Anwendungsbereiche sind vielfältig und umfassen unter anderem die Überwachung von Anbauflächen, die Bekämpfung von Schädlingen, die Optimierung der Bewässerung und den Schutz bedrohter Arten.

Das Projekt CRIFORA kombiniert zwei dieser Anwendungsgebiete: Zum einen wird der Schädling Feldmaus identifiziert und ihre Populationsentwicklung überwacht. Zum anderen soll der geschützte Feldhamster auf landwirtschaftlichen Flächen lokalisiert werden, um geeignete Schutzmaßnahmen ergreifen zu können. Dieses Projekt wird durch Mittel des Europäischen Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raumes unterstützt.

© bilderimkopf concepts – Lena Bannasch

Die Vernetzungstreffen der Ökologischen Stationen werden ab 2025 zweimal jährlich von der Vernetzungsstelle organsiert. Das nächste findet im März 2025 statt.

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